PH. D. IN CHEMIE
Spanische Patent- und Markenanwältin
Zugelassene Vertreterin vor dem Europäischen Patentamt

Cristina schloss ihr Chemiestudium mit Spezialisierung in organischer und anorganischer Chemie im Jahr 2000 an der Universität von Barcelona ab. In ihrem letzten Studienjahr hatte sie ersten Kontakt mit der Welt der Forschung, was sie dazu motivierte, anschließend einen Master in Experimentalchemie zu absolvieren und im Bereich der organometallischen Chemie zu promovieren, beides an der Universität von Barcelona.

Während ihrer Promotion bekam sie die Gelegenheit als Patentübersetzerin zu arbeiten und das war der Augenblick, in dem ihr Interesse für das Gebiet des geistigen Eigentums geweckt wurde. Deswegen belegte sie ein Aufbaustudium in Patent- und Zulassungsangelegenheiten (Regulatory Affairs) für Arzneimittel, wodurch sie sich der Pharmaindustrie näherte und ihr eine weitere Sichtweise auf diese eröffnet wurde.

Nach dem Aufbaustudium arbeitete sie eine Zeit lang im Bereich der Zulassungsangelegenheiten für Arzneimittel. Bis sich für sie endlich die Möglichkeit bot, mit Patenten zu arbeiten! Sie war zunächst mehr als 3 Jahre in einem bekannten Forschungsinstitut für Nanowissenschaften und Nanotechnologie tätig, in dem sie die Patentportfolios verwaltete und den Schutz der entwickelten Neuerungen in diesem Institut verbesserte.

Zu dieser Zeit stieß sie darauf, dass es eine europäische Qualifikation im Bereich des Patentwesens gibt, nämlich den Abschluss als europäische Patentanwältin (European Patent Attorney). Und da Cristina gerne studiert, fand sie damit eine neue Zielsetzung für die folgenden Jahre. Zu diesem Zweck kehrte sie diesmal bereits als Patentanwältin in die Pharmaindustrie zurück, in diesem Fall den Bereich der Generika. Dort lernte sie die andere Seite der Patente kennen, nämlich die der Einschätzung der Gefahr einer Patentverletzung durch Dritte, wobei sich dabei ihre Kenntnisse in Zulassungsangelegenheiten für Arzneimittel als sehr nützlich erwiesen.

Im Jahr 2018 erfüllte sie sich einen Traum und meldete sich für die Eignungsprüfung zur Patentanwältin an. Nach deren Bestehen schloss sie sich als freiwillige Betreuerin einem Projekt des Europäischen Patentamts an, das Kandidaten aus verschiedenen EU-Mitgliedstaaten bei ihrer Vorbereitung auf diese Prüfung unterstützt. In der Zwischenzeit begann sie ihre Ausbildung zur Patent- und Markenanwältin in Spanien, ein Ziel, das sie kürzlich erreichte, nämlich Ende 2019, fast zur gleichen Zeit, zu der sie bei BALDER einstieg, was zweifellos ein neues Projekt mit vielen spannenden Herausforderungen bedeutet.

In ihrer Freizeit liebt es Cristina Fantasyromane zu lesen und Neues zu lernen. Außerdem verbringt sie ihre Zeit gerne mit ihrer Familie und Freunden und ihr großes Hobby ist das Herstellen von Schmuck.